Wie immer sind alle Personen und Handlungen erfunden - ich wünsche viel Spaß beim lesen! Mir war so nach einer kleinen feinen Geschichte!
Vier Engel für Joline!
Was war das nur für ein Geräusch? Gary schlich sich ganz leise an, hinter ihm hielten Jason, Howard und Mark den Atem an. Da war es wieder. Gary lauschte ganz angestrengt in den Raum und hielt den Atem an. Die drei anderen blieben wie versteinert stehen. Nach den Proben waren alle sehr schnell verschwunden – eigentlich sollte niemand mehr da sein. Gary schaute um die Ecke der Garderobe und sah nun endlich wer dieses Geräusch machte. „Hey was machst du hier?“ Eine Frau, mitte dreißig, ganz schmutzig und die Haare ganz zerzaust schaute ihn entsetzt an. Seine Freunde eilten herbei, vielleicht brauchte Gary kräftige Hände die ihm halfen einen Einbrecher abzuwehren. „Hey, ich habe dich was gefragt.“ Gary trat einen Schritt nach vorne. Die Frau richtete sich vollkommen auf und sofort war zu erkennen das sie weglaufen wollte. Gary drehte sich zu seinen Freunden um, die schauten nicht schlecht was sie dort sahen. Die Frau lief schnell um die Spinnte herum und wollte den Ausgang erreichen. Natürlich formierten sich die vier sofort und kreisten sie ein. Ehe sie sich versah war ihr der Weg versperrt. „Warte doch mal, wir wollen dir nichts tun“ rief ihr Howard entgegen. „Du siehst wirklich nicht gut aus, laß dir doch helfen“ sagte Jason ganz freundlich und ruhig. Mark näherte sich ihr so vorsichtig er nur konnte und sprach fast hypnotisierend auf sie ein: „Wir tun dir wirklich nichts, du siehst aus als könntest du Hilfe gebrauchen.“ Gary konnte so, ohne das sie ihn sah von hinten an sie heran. Die Frau schaute ängstlich von einem zum anderen. Gerade als sie ansetzte und zur Tür hinter sich laufen wollte, machte Gary einen Satz auf sie zu und fiel mit ihr zu Boden. Sie fing fürchterlich an zu schreien und schlug kräftig nach ihm. „Hey, hör auf, ich will dir nichts tun, hör auf mich zu schlagen“. Gary hatte Mühe sie in den Griff zu bekommen, sie hatte enorme Kraft. Jetzt eilten Jason, Howard und Mark herbei, aber keiner von ihnen wußte so recht wie er sie packen sollte. Schließlich wollte ihr wirklich niemand weh tun. Gary paßte einmal kurz nicht auf und sie fuhr ihm mit den Nägeln durch sein Gesicht. Erschrocken ließ er sie sofort los und sie schlug unsanft mit dem Kopf gegen die Tür. Jetzt lag sie regungslos vor den Männern. „Mensch Gary was machst du denn?“ fuhr Jason ihn böse an. Gary hielt sich seine Wange und schaute Jason direkt in die Augen „Was ich mache? Schau lieber mal was sie gemacht hat. Die hat wirklich Power, ich sehe bestimmt aus als hätte ich mit einem Löwen gekämpft.“ Mark näherte sich ihr, strich ihr die Haare aus dem Gesicht und sah unter dem Schmutz ein wirklich hübsches Gesicht. Alle anderen standen jetzt um sie herum und wußten nicht so recht was sie tun sollten. „Ich hole mal schnell ein bißchen Wasser“ Howard lief los und war fluchs mit einer Flasche Wasser wieder da. „Sollen wir ihr das ins Gesicht schütten?“ Howard setzte schon an. „Quatsch, wir beträufeln ihre Lippen ein wenig damit“ entgegnete Mark ihm und nahm Howard die Flasche aus der Hand. Gary schaute sich in einem Spiegel seine Wange an. „Toll, ganz toll. Hoffentlich ist das bis zur Tour wieder weg“. Jason blickte zu ihm rüber: „Ja das hoffe ich für dich. Die Presse wird da sonst ne Headline von machen, du weißt schon, Gary Barlow und seine geheimen Sexpraktiken.“ „Du bist so ein Idiot du…“ Gary wurde vom stöhnen der Frau unterbrochen. „Sie wacht auf“ bemerkte Mark und nahm sofort Abstand von ihr. „Was ist passiert? Wo bin ich?“ Die Frau setzte sich langsam auf und schaute die vier verständnislos an. „Sie haben sich den Kopf gestoßen. Wir wollen ihnen wirklich nichts tun, es war ein Unfall.“ Gary hielt sich immer noch die Wange und schaute die Dame ein wenig gequält an. Mark machte als erster wieder einen Schritt auf sie zu: „Wie heißen sie?“ Alle erwarteten eine Antwort doch Fehlanzeige. Die Frau stand in einer Geschwindigkeit auf, die sie noch nie gesehen hatten und versuchte erneut wegzulaufen. Allerdings ging dieser Versuch kräftig daneben denn sie war noch so benommen das sie gleich wieder zu Boden ging. Jetzt kniete sie da und weinte. Die vier Jungs schauten sich an und schüttelten die Köpfe. Keiner wußte so Recht mit der Situation umzugehen. „Ich wollte hier wirklich nichts stehlen, es ist nur so kalt. Ich habe einen Platz für heute Nacht zum schlafen gesucht. Bitte rufen sie nicht die Polizei, bitte.“ Jetzt kniete sie mit aufrechtem Oberkörper vor ihnen. Den vieren war dies ziemlich unangenehm. „Hey, jetzt stehen sie erst einmal auf. Hier holt niemand die Polizei, ich wüßte auch gar nicht warum – oder Jungs?“ Wieder war es Mark der sich traute auf sie zuzugehen. „Natürlich nicht. Wie schon gesagt, wir wollen ihnen nichts tun“ sagte Jason jetzt und ging auch auf sie zu. Howard und Gary folgten ihm. An Howard und Jason schaute die Frau vorbei zu Gary. „Das bin ich gewesen nicht wahr?“ „Ja“ sagte Gary ganz knapp. „Das tut mir sehr leid.“ Mark reichte ihr die Hand: „Jetzt stehen sie erst einmal auf.“ Er faßte sie am Arm und half ihr hoch. Sie sah aus als hätte sie schon sehr lange kein Bad mehr von innen gesehen. Unter ihren Fingernägeln schien sich der Dreck eines ganzen Jahrzehnts angesammelt zu haben. Sie trat an Gary heran: „Es tut mir wirklich sehr leid. Aber wenn man auf der Straße lebt, erlebt man so einiges“ sanft strich sie mit einer Hand über Gary´s Wange. „Schon gut, ich verstehe, halb so schlimm.“ Gary versuchte so freundlich wie möglich zu klingen, aber irgendwie hörte man genau das er es nicht so meinte. Klar konnte er so ein markantes Merkmal in seinem Gesicht nicht gebrauchen. „Also ich würde sagen, wir gehen jetzt erst einmal nach hinten. Mark faßte sie wieder am Arm und zog sie vorsichtig mit sich mit. „Haben sie hier vielleicht eine Dusche?“ Alle schauten sich an. „Ähm ja klar, haben wir, dort hinten“ Howard zeigte in die andere Richtung, hinter die Spinnte. „Also ich würde jetzt gerne erst einmal duschen“ sagte sie und verschwand in die Richtung die ihr angezeigt wurde.
Jason, Mark, Howard und Gary schauten sich an und keiner sagte ein Wort. Plötzlich wurde Mark ganz hektisch. „Sagt mal, sie kann doch nicht wieder in ihre dreckigen Klamotten oder? Wir müssen mal schauen ob wir, nicht was passendes für sie finden.“ Sofort machten sich alle auf den Weg Richtung Garderoben. „Sie ist tatsächlich eine Obdachlose oder?“ Gary wühlte in einer Kiste herum. „Ja ich denke schon. Sieht zumindest so aus und hört sich auch so an, was sie gesagt hat“ antwortete ihm Howard und warf zig Sachen aus einer anderen Kiste durch die Gegend. Aus einer anderen Ecke ertönte auf einmal Jason´s Stimme: „Das ist es. Wir findet ihr das?“ Er hielt eine Jeans und ein Top in die Luft. „Ja ich denke das geht“ sagte Howard kopfnickend. Mark nickte auch nur mit dem Kopf, während Gary in eine ganz andere Richtung schaute. Die Frau stand im Türrahmen nur mit einem Handtuch um. „Meine Sachen habe ich gleich mit gewaschen. Es dauert allerdings bis sie trocken sind. Darf ich so lange noch hier bleiben?“ Alle vier Männer, schauten sie mit offen stehendem Mund an. Sie war nicht wieder zuerkennen. Vor ihnen stand eine Frau, mitte dreißig, dunkelblonde kurze Haare, etwa 1,65 Groß, schlank und sauber. Mark fand als erstes die Sprache wieder. „Klar kein Problem.“ „Nein überhaupt nicht“ stimmte Howard mit ein. „Sie können natürlich hierbleiben“ sagte Gary wie betäubt. „Aber eigentlich haben wir ihnen hier aus unserem Fundus was anzuziehen rausgesucht. Hier, ich hoffe es paßt“ Jason hielt ihr die Sachen entgegen, ging aber nicht auf sie zu. „Oh, danke, sie sind sehr nett, ich kann dafür aber nichts geben“ sie errötete ein wenig, ging vorsichtig auf Jason zu und nahm ihm die Sachen aus der Hand. Jason musterte Joline von oben bis unten ohne es zu bemerken. „Also ich wüßte schon was sie uns dafür geben könnten“ sagte Mark ohne zu lächeln. Ihr Gesicht wurde ernst. „Hätte ich mir ja denken können. Alle seit ihr gleich, alle.“ Mark bemerkte erst jetzt wie es sich angehört hat. „Oh nein, nein, um Gottes Willen. Ich meine, wir würden uns freuen wenn sie uns erzählen würden wie es dazu kam das sie auf der Straße leben.“ Alle schauten sie erwartungsvoll an. „Ich glaube nicht, das es sie interessiert. Ich danke ihnen das ich hier duschen durfte und sie mir die Sachen gegeben haben. Besser ist ich verschwinde jetzt. Es ist nicht gut zu lange an einem Ort zu bleiben.“ Sie ließ einfach das Handtuch fallen und stand nackt vor ihnen. Alle schauten sofort auf den Boden. Gary räusperte sich kurz und Mark entfuhr ein leises „Oh.“ Jason grinste auf den Boden und Howard hielt eine Hand noch zusätzlich vor seine Augen. Schnell schlüpfte sie in die Jeans und zog sich das Top über. Sie mußte lachen. „Sie können alle wieder ihre gerade Haltung annehmen, ich bin angezogen. Wissen sie, ich lebe auf der Straße. Da gibt es keine extra Räume zum umziehen oder gar eine Garderobe.“ Sie hatte so viel erlebt seit sie auf der Straße lebte ihr war nichts, menschliches oder auch unmenschliches fremd. Sie schämte sich nicht mehr, so wie am Anfang. „Nun ich glaube ich spreche im Namen von allen hier wenn ich ihnen jetzt sage das wir möchten das sie bleiben und uns erzählen wie ihnen das zustoßen konnte“ Mark schaute siedurchdringend an. Sie sah gut aus, sprach gebildet und schien sehr nett zu sein. Wie konnte so eine Frau auf der Straße leben? Alle schauten sie an und warteten auf ihre Zustimmung. „Sie meinen das wirklich ehrlich nicht wahr?“ „Ja das tue ich.“ „Noch nie hat das jemanden interessiert. Die meisten ekeln sich vor mir und wollen das ich ganz schnell verschwinde.“ Sie schaute jetzt alle sehr traurig an und ihre Augen glänzten ein wenig. Gary ging einen Schritt auf sie zu: „Haben sie vielleicht Hunger? Wir könnten alle zusammen was essen gehen.“ Sie traute ihren Ohren nicht. Diese Männer die wirklich alle sehr gut aussahen wollten mit ihr essen gehen. „Mit mir essen gehen? Oh Mann, heute ist wirklich mein Glückstag. Ich konnte duschen, habe frische Klamotten an und soll jetzt auch noch ein Essen bekommen. Wer tut das denn alles für mich?“ Erst jetzt bemerkten die Jungs, das sie sich ja noch nicht vorgestellt hatten. Mark machte den Anfang. „Also ich bin Mark.“ „Hei, ich bin Jason.“ „Gary, ich bin Gary.“ „Und ich bin Howard, angenehm.“ Jeder von ihnen trat an Joline heran und reichte ihr die Hand. „Ebenfalls angenehm, ich bin Joline.“ Sie war sichtlich gerührt das ihr so viel Freundlichkeit entgegenschlug. „Also dann sind sie einverstanden?“ drängte Mark ganz vorsichtig. „Ja ich denke ich mache nichts falsch wenn ich mit ihnen mitgehe“ lachte Joline und dieses Lächeln ließ wahrlich Eis schmelzen. Howard hatte noch eine Jacke gefunden die er Joline reichte. Dankbar nahm sie sie an, denn draußen war es wirklich schon sehr kalt für Oktober. Direkt gegenüber, des Gebäudes war ein kleines Restaurant, schnell hüpften alle über die Straße. Drinnen war es wohlig warm und Joline rieb sich genüsslich die Hände. „Wie schön warm es hier ist. Ich weiß gar nicht wann ich das letzte mal, in einem gut beheizten Raum gewesen bin.“ Alle nahmen an einem großen Tisch platz. Der Kellner fragte die Getränke ab. Joline bestellte sich tatsächlich nur ein Wasser und eine heiße Schokolade. Wenn die Männer ehrlich waren, hatten sie damit gerechnet das sie ein Bier oder einen Wein bestellen wird. Alle schauten sie dementsprechend an. „Also obwohl ich auf der Straße lebe, bin ich keine Alkoholikerin und da bin ich sehr stolz drauf.“ Beschämt schauten alle in ihre Speisenkarten. Joline überflog die Karte und wandte sich an die Männer: „Können sie hier irgend etwas empfehlen?“ Mark räusperte sich kurz: „Hm also, das Steak ist hier ganz toll und die Burger sind eine Wucht.“ Joline lächelte freundlich: „Ich esse kein Fleisch.“ Jason schaute erfreut von seiner Karte auf. Das gefiel ihm. Schnell hatte jeder gefunden was er mochte die Bestellung war aufgegeben und nun saßen erst einmal alle stumm da. Mark brach mal wieder als erster das Schweigen. „Seit wann leben sie denn schon auf der Straße?“ Joline stütze ihre Ellenbogen auf den Tisch und wiederum ihr Gesicht auf ihre Hände. „Also in diesem Winter werden es 10 Jahre, ja 10 Jahre, kaum zu glauben.“ Alle vier blickten von einem zu anderen. „10 Jahre? Mein Gott“ antwortete Mark fassungslos. „Tja, hatte ich auch nicht so geplant aber irgendwie kam ich nicht mehr raus aus der Sache. Im Sommer ist es wirklich nicht so schlimm, aber wenn es kalt wird…“ Joline unterbrach sich selber. „Ach egal, ich will nicht jammern, mir geht es eigentlich noch ganz gut. Bisher keine schweren Krankheiten, ich brauchte noch keinen Arzt. Vielen von meinen Kollegen geht es sehr viel schlechter. Jeden Winter werden wir weniger.“ Alle vier Männer am Tisch schluckten schwer. Klar hatte jeder von ihnen schon einmal jemanden etwas in den Hut oder in die Hülle eines Musikinstrumentes geworfen. Mit so jemanden hier an einem Tisch zu sitzen war allerdings für alle mehr als fremd und dazu war es auch noch eine Frau. „Ich weiß sie möchten jetzt wissen warum, weshalb, weswegen, dafür habe ich die Klamotten und dieses leckere Essen hier ja bekommen.“ Peinlich berührt senkten alle vier die Köpfe. Gary erlangte zuerst seine Fassung zurück. „Nein, wenn sie nicht möchten müssen sie hier gar nichts erzählen.“ Joline schaute ihn warmherzig an. Sie hatte ihm wirklich schlimm die Wange zerkratzt, es tat ihr unendlich leid. „Nein ist schon o.k. Das ist das mindeste nachdem ich sie so zugerichtet habe. Aber als Frau auf der Straße, da muß man sich wehren können. Die kommen und überfallen einen im Schlaf. Man denkt die haben andere Probleme als Sex haben zu wollen, aber es sind halt auch nur Männer.“ Joline sprach als ob sie von einem Ausflug auf einen Jahrmarkt sprechen würde. In ihrer Stimme lag eine Fröhlichkeit und Leichtigkeit wie man es nicht annehmen würde. Gary war ein wenig sauer auf sich selbst. Er hatte sich darüber geärgert, das sie ihm das Gesicht zerkratzt hatte, aber sie wollte sich nur schützen, das war ihm jetzt klar. Das sie sogar im Schlaf belästigt wird, das konnte er sich überhaupt nicht vorstellen – was für ein Mann tut so etwas? „Das vergessen wir jetzt einfach mal. Ich bin ihnen nicht mehr böse deswegen.“
Das Essen wurde serviert und selten haben die Jungs jemanden so genießen sehen wie Joline. Sie aß sehr langsam und kostete jeden Bissen so richtig aus. Wer angenommen hatte sie würde wie ein hungriger Wolf über das Essen herfallen – Fehlanzeige. Nach ein paar Bissen legte sie ihr Besteck zur Seite und schaute alle mit einem fröhlichen Lächeln an. „So jetzt hat mein Magen ein bißchen was zu tun. Ich denke jetzt bin ich bereit zu erzählen. Ich möchte allerdings nicht das hier irgend jemanden der Appetit vergeht.“ Alle schauten sie mit großen Augen an. „O.k. sie wollen es so, dann soll es so sein. Also …..“ Joline machte eine künstlerische Pause und hielt so die Spannung. “Wie schon gesagt ich lebe seit 10 Jahren auf der Straße. Passiert ist es als damals mein Freund sich das Leben genommen hat. Er hatte sich selbständig gemacht, das ging ziemlich in die Hose. Er hatte Schulden und das nicht nur bei der Bank. Mit Glücksspiel hatte er versucht da raus zu kommen, rutschte dadurch aber nur noch tiefer rein, weil gewonnen hat er nur selten. Eines Tages fand ich ihn baumelnd am Balken auf unserem Speicher.“ Bei allen vier Männern hingen die Gabeln in der Luft und ihre Münder standen offen. Keiner von ihnen sagte jetzt ein Wort, fast sah es so aus als ob sie versuchten sogar mit atmen aufzuhören. „Nun ja, war kein schöner Anblick wie sie sich bestimmt denken können. Nun ich bin natürlich auf den ganzen Schulden hängen geblieben. Ich hatte hier mal was unterschrieben und da mal was und wußte aber eigentlich immer gar nicht was. Ich habe ihm vertraut, weil er es mir immer wieder sagte dass ich es tun soll. Die Gläubiger rückten mir ziemlich bald auf den Pelz und da waren wirklich ein paar ganz fiese Typen dabei. Meine Eltern hatten sich damals von mir abgewandt, sie waren gegen Jack. Nun ja irgendwann habe ich bei Nacht und Nebel meine Wohnung verlassen, am nächsten Tag stand die Räumung ins Haus. Ich hatte schon Monate die Miete nicht mehr zahlen können. Mein damaliger Arbeitgeber, war so freundlich mich zu entlassen weil, eine Pfändung kommt in seiner Firma natürlich nicht vor. So das war es eigentlich schon. Nichts spektakuläres, kommt jedes Jahr in zig Haushalten vor.“ Joline widmete sich wieder genüsslich ihrem Essen, während Mark, Jason, Howard und Gary anscheinend vergessen hatten das überhaupt Teller vor ihnen stehen. „Puh, das sie hier so locker sitzen und darüber erzählen als wäre es das normalste auf der Welt was einem passiert“ sagte Mark und nahm einen großen Schluck von seinem Bier. „Nun ja es ist lange her. Ich habe dieses Bild von Jack wie er dort hängt nicht vergessen – aber es verblasst mit der Zeit.“ Joline mußte jetzt kurz einmal schlucken. „Ach und ich finde wenn ich hier schon so nett plaudere dann sollten wir doch bitte DU sagen.“ Alle legten ihre Gabeln hin und reichten ihr nacheinander noch einmal die Hand und sagten ihre Namen dazu. „Sehr schön dann hätten wir das auch geklärt.“ Alle aßen jetzt weiter und den Männern stand das grübeln förmlich im Gesicht geschrieben. Schnell wurden sie von Joline da wieder rausgeholt. „Und jetzt wüßte ich aber auch mal ganz gerne was ihr denn so macht?“ Die vier Männer kratzten sich fast alle gleichzeitig am Kopf. Ihre Gedanken waren jetzt wohl die gleichen. Nach so einer tragischen Geschichte mochte jetzt wohl keiner von ihnen erzählen: „Wir sind alle vier Teil einer Band Namens Take That, sind Millionäre und leben im Überfluß. „Wir arbeiten in der Musikbranche“ sagte Jason ganz knapp. O.k. die anderen sahen das sie alle gleich dachten. „Ja, in der Musikbranche“ bestätigte Howard. „Und was macht ihr da denn so?“ wollte Joline natürlich genauer wissen. „Nun ja, wir produzieren halt Musik“ stotterte Gary ein wenig unsicher vor sich hin. Joline hatte von so etwas überhaupt keine Ahnung und jede weitere Ausführung hätte ihr auch nichts genützt. Trotzdem wollte sie Interesse zeigen und fragte weiter. „Ein sehr lukratives Geschäft?“ „Nun ja, es geht. Ein sehr hartes Geschäft in jedem Fall, aber mit den richtigen Leuten wird es bestimmt was werden. Wir sind gerade erst in den Anfängen“ räusperte sich Mark. Howard, Jason und Gary schauten ihn verwundert an. Mark nickte ihnen kräftig zu und zuckte mit den Schulter. Gelogen war es ja schließlich nicht, nach 10 Jahren waren sie wieder am Anfang. Das sie vorher die erfolgreichste Band in England und Europa waren, mußte man ja nicht gerade jetzt raus posaunen. „Na aller Anfang ist schwer, dann wünsche ich euch mal ganz viel Glück.“ Joline wischte sich ihre Hände und ihren Mund an der Serviette ab und nahm einen großen Schluck Wasser aus ihrem Glas. „So ich glaube aber ich habe euch jetzt genug eurer Zeit gestohlen. Ich möchte mich ganz herzlich für das leckere Essen bedanken und natürlich für die Sachen. Eine Frage hätte ich aber noch“ Joline zog ein wenig die Augen zusammen. „Ja nur zu“ lächelte Mark sie an. „Darf ich denn nun heute Nacht in der Halle bleiben? Ich verspreche ich rühre nichts an und werde morgen früh ganz zeitig verschwinden. Die Sachen lasse ich auch dort, meine werden dann ja trocken sein.“ Die vier schauten sich alle an und eigentlich dachten alle das gleiche. Wieso sollte sie in der Halle schlafen?
Doch ihre Frauen wären bestimmt nicht erfreut so einen Gast zu Hause begrüßen zu dürfen. „Klar doch, du kannst heute Nacht gerne in der Halle bleiben. Die Sachen kannst du gerne behalten und wenn dir noch etwas gefällt dann nimm es dir ruhig“ Mark schluckte kurz, es war ihm irgendwie unangenehm sie so auf die Halle wieder abzuschieben. „Das ist wirklich sehr nett von euch, danke. Was die Sachen betrifft das ist natürlich sehr lieb, aber ich kann sowas nicht die ganze Zeit mit mir rumschleppen. Wenn ich es irgendwo liegen lasse, dann ist es sowieso ganz schnell gestohlen von den anderen Kolleginnen.“ Joline stand auf, schob ihren Stuhl zurück und reichte allen noch einmal die Hand. „Ich wünsche dir alles Gute Joline“ Gary schaute ihr tief in die Augen und fast hätte er gesagt, „Nein du gehst nicht in die Halle ich nehme dich mit zu mir“, aber es ging einfach nicht. Diane wäre nicht begeistert das wußte er und deshalb entschied er sich dagegen. Mark hatte, einen Klos im Hals aber auch ihm nützte es nichts. Elena würde im Dreieck springen wenn er eine Frau mit nach Hause bringen würde. „Viel Glück für dich und ich hoffe du schaffst es irgendwann einmal da raus zu kommen“ Howard versagte fast die Stimme bei seinen Worten. Natürlich hatte auch er mit dem Gedanken gespielt sie mit nach Hause zu nehmen, aber auch Melanie führte ein scharfes Regiment. Jason sagte nichts. Er reichte ihr die Hand, nickte ihr respektvoll zu und klopfte ihr kurz auf die Schulter. Zurzeit hatte er eine Freundin, noch nicht sehr lange und damit konnte er sie bestimmt nicht konfrontieren, dachte er. Also kam was kommen mußte, sie ließen Joline zurück in die Halle gehen. Mark zog sein Handy heraus und gab dem Nachtwächter noch kurz Bescheid. Alle schauten ihr durch das Fenster hinterher wie sie auf die andere Straßenseite ging und schließlich im Hintereingang verschwand.
„Das ist richtig mies was wir machen“ Mark blieb stehen und stütze seine Hände in die Hüften. Alle anderen blieben stehen und blickten ihn verständnislos an. Howard ging an Mark heran :„Was meinst du? Sie in der Halle übernachten zu lassen? Wenn du eine bessere Lösung hast, dann mal raus mit der Sprache.“ Mark verzog unwillkürlich sein Gesicht. „Wir könnten sie wenigstens in ein Hotel bringen.“ Gary schüttelte den Kopf. „Und die nächste Nacht und die Nacht danach und die Nacht darauf? Mark, klar könnten wir das tun aber ich glaube das sie es noch nicht einmal wollen würde.“ Jetzt wurde Mark sauer und schrie fast: „Woher willst du das denn wissen? Also ich würde lieber mal in einem schönen warmen, weichen Bett schlafen als auf dem Fußboden. Ich finde wir sollten was tun.“ Alle schauten sich an und Jason runzelte die Stirn. „So viel ist schon mal klar. Keiner von uns kann sie mit zu sich nehmen. Hotel wäre die einzige Lösung, wenn sie es denn will.“ Howard überlegte kurz . „Wieso kann ich sie eigentlich nicht mitnehmen? Melanie ist doch kein Unmensch. Wenn sie ihre Geschichte hört sie würde nicht nein sagen – oder doch?“ Mark, Howard und Gary schauten ihn grinsend an. „Hör mal, nachdem was wir uns schon so alles gelappt haben, unsere Frauen glauben uns kein Sterbenswörtchen mehr“ verkündete Gary und sein dreckiges Lachen war wahrscheinlich die ganze Straße runter zu hören. „Laßt es so wie es jetzt ist. Wir schlafen eine Nacht drüber und morgen überlegen wir was und wie wir es tun können. Sie hat die letzen 10 Jahre auf der Straße verbracht, ihr wird die Nacht in der Halle nichts ausmachen.“ Gary sagte diese Worte sehr sicher, doch tief in seinem Inneneren haderte auch er mit sich. Die Jungs ließen sich seine Worte kurz durch den Kopf gehen und stimmten dann alle, wenn auch schweren Herzens zu. Jeder stieg in sein Auto und machte sich auf in sein gemütliches warmes zu Hause. Vorher hatte noch nie jemand von ihnen darüber nachgedacht. An diesem Abend dachten sie alle, ohne Ausnahme, daran wie gut es ihnen ging und was für ein Glück sie in ihrem bisherigen Leben hatten. Sicher war es auch für sie nicht immer einfach, aber sie hatten immer ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit vor sich stehen. Mark, Howard und Jason beschlossen für sich nach Hause zu fahren und diese Geschichte erst einmal für sich zu behalten. Gary indessen wurde schnell klar dass er sich eine Geschichte einfallen lassen mußte. Der Blick in den Rückspiegel erinnerte ihn daran. Joline hatte Spuren in seinem Gesicht hinterlassen. Was sollte er Diane sagen woher die stammen? Die Wahrheit würde er erzählen und Diane würde ihn küssen und bewundern und ihn fragen: „Und wo ist sie jetzt? Was ihr habt sie in der Halle gelassen? Wie konntest du nur? Die arme Frau!“ Voller Zuversicht fuhr Gary nach Hause. „Hallo Schatz – bin da!“ rief Gary fröhlich durch das Haus. „Bin in der Küche“ bekam er fröhlich Antwort. „Mein Gott wie siehst du denn aus? Was ist passiert?“ Diane ging auf Gary zu und nahm sein Gesicht in beide Hände. „Das sieht ja schlimm aus“ kniff sie die Augen zusammen und schaute Gary fragend an. „Nun ja – ich …. ich hatte einen kleinen Unfall“ Gary stotterte ein wenig. Er überlegte noch einen Augenblick, doch er wollte Diane nicht anlügen: „Also eine Frau war in der Halle, eine Obdachlose. Sie war ganz schmutzig und sah wirklich schlimm aus. Wir wollten ihr nur helfen, sie hat es aber zuerst falsch verstanden und sich gewehrt. Dabei ist das passiert.“ Diane ging einen Schritt zurück und schaute Gary mit großen Augen an. „Du hast sie angegriffen?“ „Nein natürlich nicht! Ich meine sie wollte weglaufen.“ Diane verstand irgendwie nicht so recht. „Wieso wollte sie weglaufen? Was habt ihr denn gesagt?“ Gary wurde etwas ungeduldig: „Diane jetzt mach doch da keine große Sache draus. Wir haben alles geklärt. Sie hat was zu essen bekommen und neue Klamotten und schläft jetzt in der Halle. Wir haben über alles gesprochen und es ist in Ordnung so.“ Diane wurde jetzt wütend. „Aha, so schnell ist das jetzt erledigt. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht das sie krank sein könnte? Die Kratzer sind wirklich tief! Und außerdem wieso schläft sie in der Halle? Hättet ihr, ihr nicht ein warmes Bett anbieten können?“ Gary war wirklich erstaunt. Er hatte sich gewünscht das Diane so reagieren würde und sie tat es. „Nun wir waren uns alle nicht sicher was wir tun sollten. Sie schien mehr als zufrieden zu sein, heute Nacht in der Halle bleiben zu dürfen.“ „Oh ja, das glaube ich gerne. Dennoch denke ich sie wäre noch zufriedener gewesen, ihr hättet ihr mehr angeboten. Gleich morgen finde ich solltet ihr das ändern“ sagte Diane mit fester Stimme. Gary stand nun da und schaute ziemlich dumm aus der Wäsche. Da soll einer die Frauen verstehen. Hätte er Joline heute Abend mitgebracht dann hätte es bestimmt Diskussionen gegeben. „Eine fremde in unser Haus mitbringen. Da kann ich heute Nacht ja kein Auge zumachen. Wie bist du nur auf diese Idee gekommen“ hörte er Diane sprechen. Na wie man es machte, man konnte es den Frauen eh nicht recht machen. Später als Gary und Diane im Bett lagen, redeten sie noch eine Weile über Joline. Gary wußte genau das er versuchen würde mehr für sie zu tun, wenn sie es zulassen würde.
Mark stürmte ins Haus und es sprudelte nur so aus ihm heraus. „Elena stell dir nur mal vor. Eine Obdachlose, seit 10 Jahren auf der Straß in unserer Halle.“ Mark erzählte die Geschichte bis in kleinste Detail, er ließ nichts aus. Elena schaute ihn die ganze Zeit ganz ruhig dabei an und sprach kein Wort. „Elena, was sagst du dazu mein Schatz. Also ich könnte das nicht.“ „Nun ich auch nicht Mark. Vor allem könnte ich sie nicht einfach dort zurücklassen. Wieso hat einer von euch sie nicht mitgenommen? In der Halle ist es Nachts auch nicht sehr warm und außerdem so ganz alleine dort, ich würde mich zu Tode ängstigen.“ Mark staunte nicht schlecht. „Du meinst ich hätte sie mit hierher bringen sollen?“ „Nun ja, sie einfach dort zu lassen, ich weiß es auch nicht. Eine fremde hier im Haus, aber sie scheint ja sehr anständig zu sein, so wie du erzählst.“ Elena war sich wohl doch nicht so sicher, aber das die Jungs die Frau wieder in die Halle geschickt hatten, das fand sie definitiv nicht gut. „Ein Hotelzimmer wäre bestimmt eine bessere Lösung gewesen.“ Mark wußte nicht was er sagen sollte. Jetzt war sein schlechtes Gewissen wieder da. Eben noch überzeugt ein Wohltäter ohne Grenzen gewesen zu sein, zerstörte Elena sein gutes Gefühl innerhalb von nur 10 Minuten. „Nun wir haben wirklich lange überlegt ob es richtig ist. Wir waren uns einig das es mehr ist als was sie sonst hat.“ Elena schaute Mark jetzt liebevoll an: „Es könnte aber auch noch ein bißchen mehr sein Mark. So ein schönes weiches, warmes Bett, ein leckeres Frühstück und eine warme Dusche am Morgen. Ich finde ihr solltet gleich morgen schauen ob ihr nicht noch etwas mehr für sie tun könnt!“ Mark war sich eigentlich sicher das Elena anders reagiert hätte – komisch das sie jetzt so verständnisvoll war. Aber vielleicht auch nur weil er sie tatsächlich NICHT mit Hause gebracht hatte. Mark schlief an diesem Abend mit nur einem Gedanken ein: „Hoffentlich ist Joline morgen noch da und er kann ihr etwas besseres anbieten.“
„Howard was ist los? Du hattest einen schweren Tag und keinen Hunger?“ Melanie schaute ihn durchdringend an. „Nein das ist es nicht. Mir geht was durch den Kopf.“ Howard stocherte weiter lieblos in seinem Essen herum. Melanie beobachte ihn eine Zeit lang dann hielt sie es nicht mehr aus: „Was ist denn Schatz? Hast du Ärger mit den Jungs?“ Howard wand sich noch ein bißchen , doch er konnte nicht anders, er mußte es einfach loswerden. „Findest du uns geht es gut?“ „Ja, das finde ich Howard.“ „Findest du man sollte Leuten helfen denen es nicht so gut geht?“ „Sicher. Das tust du doch, du spendest jedes Jahr an zig Vereine.“ Howard schaute Melanie etwas traurig an. „Nein ich meine persönlich helfen.“ „Wem denn Schatz – wir kennen niemanden der jetzt dringend Hilfe brauchen würde.“ „Doch Melanie, ich habe heute Abend so jemanden kennengelernt. Es war furchtbar und geht mir nicht aus dem Kopf.“ Melanie schaute Howard erschrocken an. „Seit ihr überfallen worden?“ „Ach was, wir haben eigentlich eher sie überfallen.“ „SIE?“ „Ja, es ist eine Frau.“ Howard erzählte nun Melanie die Geschichte. Sie hörte gespannt zu und beide vergaßen sogar ihr Essen auf dem Tisch. Großen Appetit hatte Howard sowieso nicht, er war ja schon Essen gewesen. „Jetzt weiß ich auch warum du keinen Hunger hast. Ist ja kein Wunder wenn du dir schon den Bauch vollgeschlagen hast. Warum habt ihr sie denn dort zurückgelassen? Also ich finde das hättet ihr nicht machen dürfen. Auch wenn sie in der Halle ist, es gibt genug die sich für die Nacht was suchen. Wer weiß was da passieren könnte.“ Howard schaute Melanie erschrocken an, aber entspannte sich gleich darauf wieder. „Du die hat so viel Power. Wenn die mit Gary fertig wird dann wird die auch mit jedem anderen fertig.“ Melanie blickte etwas verständnislos drein. „Wieso mit Gary fertig werden?“ Howard erzählte schnell die Story und Melanie war beeindruckt. Nicht von den Jungs sondern von dieser Frau. „Also auch wenn sie so taff ist, ich finde ihr solltet mehr für sie tun. Ich hoffe sie ist morgen noch da!“ „Das hoffe ich auch“ sagte Howard und atmete tief durch.
Jason hatte an diesem Abend ein Date mit seiner neuen Flamme. Er war schon unter der Dusche gewesen und stand jetzt in frischen Klamotten vor dem Spiegel im Flur. Er schaute sich an und konnte sich irgendwie nicht freuen. Joline ging ihm nicht aus dem Kopf. Sie lag da jetzt in der Halle. Wahrscheinlich hatte sie sich ein Bett aus alten Klamotten und Tüchern gemacht auf einer Pappe oder Matte und er traf sich jetzt mit Angie zu einem tollen Abendessen. Nein so ging das nicht, er hatte da heute keinen Spaß dran, außerdem fehlte der Appetit. Kurzerhand griff er zum Telefon und wählte Angie´s Nummer. „Hallo.“ „Hi Angie, Jason hier.“ „Ah hallo.“ „Du, hättest du was dagegen wenn wir das Essen ausfallen lassen würden?“ Natürlich war Angie nicht begeistert, aber so ein Star hat wohl seine Launen also machte sie keine Zicken. „Nein Jason, wenn dir nicht danach ist – kein Problem. Soll ich einfach zu dir kommen?“ Jason überlegte kurz: „Nein, ich komme zu dir – dabei bleibt es – nur das Essen fällt aus.“ Angie schaute etwas verwirrt auf den Hörer aber fand sich mit der Situation ab. Was blieb ihr auch anderes übrig. Keine 20 Minuten später klingelte Jason an Angie´s Tür. „Hallo, bist du geflogen?“ „Hi Angie, darf ich?“ „Ja komm rein.“ Angie machte einen Schritt zur Seite und Jason betrat ihre Wohnung. „Ich muß mit dir über was sprechen. Für mich ist es wichtig. Wir wohnen ja nicht zusammen. Hättest du was dagegen wenn ich eine Mitbewohnerin hätte – ich meine so eine Art WG?“ Melanie wußte irgendwie nicht so recht wie sie reagieren sollte. „Willst du untervermieten? Hast du doch gar nicht nötig!“ Jason schaute sie jetzt ernst an. „Nein, ich möchte jemanden helfen dem es wirklich nicht sehr gut geht. In diesem Fall ist es eine Frau. Sie lebt seit 10 Jahren auf der Straße, habe sie heute Abend kennengelernt.“ Melanie hörte gespannt zu als Jason mit der Geschichte fortfuhr. Als er zu Ende gesprochen hatte, herrschte erst einmal Stille. „Nun ich denke es wäre gut wenn du sie da raus holen würdest.“ Das brauchte Angie nicht zweimal zu sagen. So schnell wie Jason gekommen war, so schnell verschwand er jetzt wieder. Er setzte sich in sein Auto und fuhr geradewegs zur Halle. Er meldete sich beim Nachtwächter an und der ließ ihn rein. Sofort ging Jason in den Bereich wo er glaube das Joline sich für die Nacht aufhielt und er hatte Recht. Sie schlief bereits und er wußte nicht wie er sie jetzt wecken sollte ohne das sie fast einen Herzinfarkt bekommen würde. „Hm, hm, hm, pssstttt, pssstttt, Jooollliiiinnnneeee“ flüsterte Jason neben ihr. Joline drehte sich kurzerhand zur anderen Seite. Noch einmal dachte Jason, nur etwas lauter und vielleicht tippe ich sie mal kurz an. Den Gedanken noch im Kopf und den Finger einmal gegen ihren Arm getippt, lag Jason schon auf dem Boden und Joline saß auf ihm drauf und hielt ihm ein Messer an die Kehle. „Wow, wow, wow – Moment! Ich bin es Jason.“ „Was für ein Jason?“ fauchte Joline ihn an. „Na einer von den vier Jungs von heute Abend.“ Joline ließ sich nicht beirren. Mit der einen Hand hielt sie weiter das Messer an seinen Hals und mit der anderen fischte sie nach ihrer Taschenlampe. Sie hielt den Strahl genau in Jason´s Augen. „Ähm, ich bin nur gekommen um dir zu helfen. Ich wollte dich fragen ob du heute Nacht bei mir schlafen möchtest?“ Joline erkannte ihn jetzt. Sofort sprang sie auf und entschuldigte sich tausendmal für diese Aktion. „Schon gut, du konntest ja nicht wissen das ich zurück kommen würde. Ich muß schon sagen du bist echt auf Zack. Habe ich ja noch mal Glück gehabt das du erst noch einmal nachfragst bevor du zustichst.“ Jason stand erleichtert auf. Joline war ärgerlich: „Mein Gott, sowas kannst du doch nicht machen, nicht nachdem was ich euch erzählt hatte. Warum bist du nochmal wieder gekommen?“ Jason zitterten ein wenig die Knie. „Ich konnte einfach nicht vergessen was du heute Abend erzählt hast und mir ging nicht aus dem Kopf das du hier alleine in der Kälte liegst. Ich würde dich gerne zu mir nach Hause einladen. Du hättest natürlich dein eigenes Zimmer.“ Joline war gerührt das merkte man sofort. „Du hast an mich gedacht? Konntest du die Begegnung nicht vergessen? Schlechtes Gewissen?“ Joline hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. „Ja. Weißt du wir oder ich hätten es dir sofort anbieten sollen. Also was sagst du?“ Joline schaute Jason ganz genau an. Dieser Typ würde doch nix vorhaben? Nein so sah er nicht aus. Die anderen 3 waren auch sehr nett gewesen – ja sogar charmant. Der würde sie doch nicht hier wegholen um ihr dann in seiner Wohnung was antun zu wollen. NEIN. „Also ja gerne. So ein schönes weiches Bett und ganz warm…. Hm, das hatte ich seit Jahren nicht mehr. Also dann wäre ich so frei, ich nehme deine Einladung sehr gerne an.“ Gesagt, getan. Die paar Habseligkeiten die Joline besaß, waren schnell zusammengepackt und schon ging die Fahrt los. „Sehr schmucker Wagen. Der kostet ein bißchen was.“ Joline schaute Jason von der Seite an. „Gehört meinem Vater – habe ich mir nur geliehen“ gab Jason schnell zurück. Joline konnte ihr Glück kaum fassen. Schon im Auto genoß sie die Wärme und lauschte der schönen Musik im Radio. Als sie Jason´s Wohnung betraten blieb ihr fast die Luft weg. „Was sagtest du noch mal bist du von Beruf?“ „Musiker.“ Joline schaute sich mit großen Augen um. „Also das ist dann wohl keine Brotlose Kunst?“ Jason versuchte alles herunterzuspielen. „Nun ja, ich bekomme viel Unterstützung von zu Hause.“ Jason wußte er konnte ihr nicht lange diese blöde Geschichte auftischen. Aber erst einmal sollte sie nicht wissen mit wem sie da mitgegangen war. Er zeigte ihr, ihr Nachtquartier und sah etwas was er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Ein Mensch der sich aus tiefsten Herzen freute und unendlich dankbar war. Bis 1.00 Uhr unterhielten beide sich ausgiebig, dann wurde es für Jason Zeit. Die Proben forderten seine ganze Aufmerksamkeit und er mußte fit sein. Als er in dieser Nacht in sein Bett ging, war er so zufrieden wie schon lange nicht mehr. Nebenan im Zimmer schlief jemand, seit Jahren das erste mal, gemütlich und warm in einem Bett und er hatte dafür gesorgt. Dieses Gefühl war gut und ließ ihn entspannt einschlafen.
„Morgen Jungs. Die Nacht war furchtbar ich habe kein Auge zugemacht“ kam Howard in den Probenraum gestürmt. „Wir müssen gucken ob sie noch da ist.“ Alle schauten Howard gelassen an. „Tja kommt davon wenn man der letzte am Morgen ist – dann erfährt man die Neuigkeiten auch als letzter. Wenn du die Augen wegen Joline nicht zugemacht hast – dann beruhige dich. Jason unser Samaritter hat sie heute Nacht aus der Halle zu sich geholt“ verkündete Gary und verneigte sich in Richtung Jason. „Nun ich konnte gestern einfach nicht anders. Sie ging mir nicht aus dem Kopf und es war einfach falsch sie wieder in die Halle zu schicken. Allerdings sie aus der Halle rauszuholen war gar nicht so einfach. Sie schläft bis auf die Zähne bewaffnet. Hattet ihr schon mal ein Jagdmesser am Hals?“ Alle schauten Jason an und glaubten er spinnt sich was zurecht. Gary mußte lachen und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: „Ja klar – und die Pistole hattest du an der Schläfe und den Strick schon um den Hals.“ „Macht euch nur lustig.“ Jason war ein bißchen ärgerlich das sie ihm nicht glaubten. Doch als er noch einmal die Geschichte sehr ruhig und sachlich erzählte, lief allen ein kalter Schauer den Rücken hinunter. „Dann kann man mal froh sein das sie nicht einfach so zugestochen hat. War ja aber eigentlich klar das sie nicht ohne sich schützen zu können schläft“ sagte Mark als hätte er es gewußt. Alle schüttelten mit dem Kopf und grinsten ihn belustigt an. Jeder von ihnen wollte eigentlich heute Morgen das gleiche tun, Jason war allerdings allen letzte Nacht zuvor gekommen und er hat sogar schon seine Gedanken viel weiter kreisen lassen. „Was hast du jetzt vor mit ihr?“ Howard trat neben Jason. „Nun ich überlege ob wir nicht vielleicht einen Job für sie frei hätten. Vielleicht in unserem Büro oder auf der Tour?“ „Hm, laßt uns mal überlegen. Was ist sie denn eigentlich von Beruf?“ Jason wußte natürlich die Antwort – er hatte ja letzte Nacht lange genug mit Joline gesprochen. „Sie ist Schneiderin.“ Gary rieb sich die Hände: „Nun da dürfte doch was zu machen sein. Wir werden einfach mal Danielle fragen ob sie jemanden im Fundus gebrauchen kann – oder was meint ihr?“ Alle schauten Gary glücklich an. „Ja ich denke das wäre eine gute Idee. Schneiderin paßt doch perfekt. Amie wird die Tour nicht mehr schaffen – sie ist schwanger. Also ich denke das wäre , wenn Joline denn einverstanden wäre – ihr neuer Job“ sagte Mark mit einem breiten Grinsen. „Da wäre nur noch eine Sache“ bemerkte Howard. „Ja und die wäre?“ Jason war genau der Richtige der fragte. „Wie lange kann sie denn, bei dir bleiben Jay? Eine Wohnung geht ja erst dann wenn sie auch ein bißchen Geld hat.“ Jay war sich nicht sicher, aber wenn es nach ihm ginge dann dürfte Joline sehr lange bei ihm bleiben. „Also das kriege ich schon mit Angie hin – kein Problem. Sie war gestern sehr verständnisvoll – dann schluckt sie das auch noch.“ Die anderen Jungs schauten ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. Ob das gut gehen würde? Aber warum nicht. Ihre Frauen hatten auch alle gesagt sie hätten sie sofort mitnehmen sollen. Ihnen muß dann ja wohl klar sein das es keine Aktion nur für eine Nacht wäre. Die Proben an dem Tag waren irgendwie nicht so wie sonst. Die Jungs konzentrierten sich nicht und es wollte alles irgendwie nicht so recht klappen. Früher als sonst beschlossen sie Schluß zu machen. Jay raste sofort nach Hause um mit Joline über den Job und die Pläne zu sprechen. Joline reagierte allerdings nicht wie er es erwartet hätte. „Also ob ich das schaffe das weiß ich nicht! Ich lebe seit 10 Jahren auf der Straße, das geht doch nicht so einfach. Und wieso willst du, ich meine ihr das ausgerechnet für mich tun? Das ist wirklich sehr nett – keine Frage – aber ich weiß nicht ob ich das schaffe.“ Jason war enttäuscht. Er dachte sie würde anders reagieren, freudiger, glücklicher ja dankbarer. Wie sie wieder einen normalen Alltag schaffen sollte – darüber hatte sich wohl keiner von den Jungs Gedanken gemacht. Klar war es schwer nach so einer langen Zeit, aber so eine Chance konnte sie doch nicht einfach ablehnen. „Joline, so eine Chance bekommst du mit Sicherheit nicht ein zweites mal. Ich dachte du würdest dich freuen!“ Joline schaute Jason traurig an. „Weißt du, wenn man so lange wie ich raus war aus dem Alltag, dann kann man sich einfach nicht vorstellen wieder ein geregeltes Leben zu führen.“ Joline merkte natürlich das Jason sehr enttäuscht war, aber sie wollte auch niemanden enttäuschen. Was wenn sie versagen würde? Sie hatte einfach Angst. Angst davor wieder Verantwortung tragen zu müssen. Angst dass die alten Gläubiger wieder auf den Plan treten würden. Angst wieder das Leben zu fühlen. „Joline, du bekommst jegliche Unterstützung die du brauchst. Wir lassen dich nicht direkt alleine“ Jason hoffte das diese Worte sie beruhigen würden.
„Das glaube ich dir, ich …. ich na gut, ich will es versuchen. Ihr seit es aber selber Schuld, jetzt habt ihr mich an der Backe“ lachte sie und umarmte Jason ganz herzlich. Das erste Wiedersehen mit allen vieren war für alle ein Ereignis das sie nicht so schnell vergessen würden. Joline war neu eingekleidet worden, beim Friseur gewesen und zur Kosmetik hatte Jason sie auch gesc hleift. Sie war kaum wiederzuerkennen. „Joline?“ Gary traute seinen Augen nicht. „Mein lieber Mann, du siehst ja phantastisch aus. Joline drehte sich einmal im Kreis, machte einen Knicks und fiel dann jedem einmal um den Hals und verteilte einen Kuß auf jede Wange der Männer. „Nun ja, dank Jason sehe ich so aus. Ich weiß überhaupt nicht womit ich das verdient habe.“ Ihre Augen glitzerten und sie gab sich Mühe die Tränen nicht raus zu lassen. Mark versuchte rasch die Stimmung zu drehen, denn alle hatten einen Kloß im Hals. „Nun ja, jetzt kommt der Zeitpunkt wo du bestimmst wie es weiter geht. Danielle wird dir alles zeigen und ich denke es wird nicht lange dauern und du bist wieder mitten drin. Bist du bereit dazu?“ Alle schauten auf Joline. Niemand hätte jetzt noch vermutet dass sie vor ein paar Tagen auf der Straße schlief und sich aus Mülltonnen ernährt hatte. „Ich werde mein Bestes geben.“ Es dauert ca. 2 Monate da bezog Joline ihre eigene Wohnung. Sie hatte arge Probleme mit der Pünktlichkeit und dem normalen Tagesablauf. Trotzdem befanden es alle für besser sie würde ihr eigenes Reich bekommen. Jason hatte Angie weiß Gott überstrapaziert und wußte wenn er jetzt nicht langsam die Bremse ziehen würde, wäre sie verschwunden. Die erste Nacht in ihrer eigenen Wohnung genoß Joline bis in den frühen morgen. Kein Wunder das sie ihren Wecker nicht klingeln hörte. Danielle war sehr geduldig mit Joline, doch heute hatte sie es eilig, Termine waren einzuhalten, die ersten Kostümproben standen an. „Verdammt noch mal wo bleibt sie nur? So geht das nicht, ich werde noch verrückt.“ Danielle griff zum Telefon. Es läutete, und läutete, und läutete, niemand nahm ab. Sie schimpfte vor sich hin und wurde immer lauter. „Danielle was ist denn heute mit dir los?“ schaute Gary um die Ecke. „Ach nix.“ „Na wie nix hört sich das aber nicht an. Wo ist Joline eigentlich?“ Das war genau die richtige Frage. Von sich aus hätte Danielle nichts gesagt, aber wenn man so nett gefragt wird. „Na keine Ahnung. Wie immer zu spät. Sie geht nicht ans Telefon. Keine Ahnung was sie heute Morgen schon wieder abhält pünktlich zu sein.“ Gary blickte bedrückt auf den leeren Platz. „Sie kommt öfter zu spät?“ „Ja allerdings.“ „Macht sie ihre Arbeit denn vernünftig?“ „ Ja – sie ist klasse – aber bisher fast keinen morgen pünktlich hier gewesen.“ Danielle schaute Gary nicht an. Eigentlich war es nicht ihre Art – aber so ging es einfach nicht mehr weiter. Sie brauchte jemanden an ihrer Seite, auf den sie sich verlassen konnte. „Ich kümmere mich darum Danielle“ sagte Gary und verschwand sogleich. „Oh Mann, ja ich komme ja schon.“ Verschlafen und mit zerzaustem Haar öffnete Joline ihre Tür. „Guten morgen“ sagte Gary etwas unfreundlich. „Morgen. Komm doch rein“ erwiderte Joline und ging sogleich wieder in Richtung ihr Bett. In Gary stieg sofort Wut auf und er fackelte nicht lange. „Moment, hier geblieben. Wenn ich mich recht erinnere hast du einen Job und dieser fing genau vor fast 2 Stunden an. Wo willst du also jetzt wieder hin? Los zieh dich an, ich nehme dich mit.“ Joline drehte sich um und schaute Gary an. „Hey und du bist wohl heute Morgen mit dem falschen Bein aufgestanden oder was?“ Das reichte jetzt. „Nein. Und wenn es so wäre, lieber mit dem falschen Bein als gar nicht. Du kannst Danielle nicht ständig so hängen lassen.“ „Ah darum geht es – die liebe Danielle hat gepetzt.“ „Nein hat sie nicht. Ich habe sie gefragt und sie hat mir geantwortet. Danielle ist immer sehr diskret. Wie diskret siehst du daran, das wir erst nach fast 2 Monaten erfahren haben das du ständig zu spät kommst.“ Gary war wirklich wütend und so hörte sich auch der Klang seiner Stimme an. Joline wußte sie war im Unrecht. Ja sie hatte es noch nicht wieder ganz in die normale Gesellschaft geschafft! „Gary ich weiß, ich habe mir wirklich Mühe gegeben.“ „Das hat wohl nicht ganz gereicht. Du mußt dir noch ein bißchen mehr Mühe geben. Los zieh dich an – Danielle wartet.“ Ohne noch einmal zu antworten ging Joline ins Bad und kam ca. 10 Minuten später einwandfrei angezogen und frisiert wieder heraus. Ohne ein Wort zu sprechen fuhren beide zu Danielle. „Guten morgen. Es tut mir leid und es kommt nie wieder vor“ sprach Joline kleinlaut. Danielle zwinkerte Gary zu und Gary zwinkerte zurück. Gary ging zu den anderen Jungs zu den Proben und berichtete ihnen von diesem Morgen. „Oh Mann, da hat der Chef wohl ein Machtwort gesprochen. Aber das geht wirklich nicht. Das es für sie schwer wird war ja klar und bis auf das zu spät kommen schafft sie es eigentlich hervorragend.“ Mark war zufrieden mit dem was sie für Joline getan hatten und zufrieden mit Joline das sie es so gut meisterte. „Leute das war mal eine Herausforderung. Erinnert ihr euch noch an den Abend wo wir sie zum ersten mal gesehen haben? Ich kann manchmal nicht glauben das sie es ist.“ Howard schüttelte den Kopf. „Ja, ich muß sagen wir können zufrieden sein oder? Ich bin es jedenfalls.“ Jason war natürlich zufrieden, er war ja auch derjenige der damals gehandelt hatte. Joline schaffte es tatsächlich nicht mehr zu spät zu kommen. Sie integrierte sich vollkommen in das Team. Erst viel später erfuhr sie für wen sie arbeitete und konnte es kaum glauben. Die früheren Gläubiger meldeten sich nicht wieder bei ihr. Die Fristen für die Mahnverfahren und Pfändungen waren verjährt. Joline fing ein neues wunderschönes Leben an und fand noch einmal die Liebe ihres Lebens. Als Dank an die Jungs und zur Erinnerung lud sie alle in das Lokal gegenüber der Halle zum Essen ein. Die vier wehrten sich mit Händen und Füßen als es um die Rechnung ging. Joline bestand darauf das sie es zahlen wolle, das wäre sie den vier Engeln schuldig!